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Die Schule für die Region
Kooperation mit der Wirtschaft

Schmetterling-Reisen gehen „Pakt“ mit Schule ein
Gräfenberger sollen von geregelter Zusammenarbeit mit dem Unternehmen profitieren — Suche nach Nachwuchs

Schmetterling01CCDB4E


OBERTRUBACH — Die Mittelschule Gräfenberg und die Schmetterling-Rei­sen haben die erste Koope­rationsvereinbarung zwi­schen einem Unternehmen und einer Schule im Land­kreis Forchheim im Rah­men des „externen Ausbil­dungsmanagements“ unter­zeichnet.

Beide Seiten wollen auf diesem bundesweit angebo­tenem Weg die Vorteile einer konstanten Zusam­menarbeit nutzen. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet diese Zusammen­arbeit, dass sie bei der Aus­wahl der Auszubildenden besonders berücksichtigt werden, für den Ausbil­dungsbetrieb ergeben sich Vorteile über Praktika und Projekte Anwärter für die Ausbildung in zwölf Beru­fen von der Bürokauffrau bis zum Kfz-Mechatroni­ker zu finden.

Pakete erarbeitet

Dazu wurden passende „Service-Pakete“ ausgear­beitet. So werden Betriebs­erkundungen für die Klas­sen stattfinden, die den Übergang in die Ausbildung lehrplan­mäßig erarbeiten; das Unternehmen wird die Ausbildungsberufe durch Mitarbeiter und Auszubildende vor­stellen. Darüber hinaus werden Prak­tika für interessierte Schüler der Mit­telschule Gräfenberg angeboten. Langzeitpraktika und gezielte Pro­jekte, wie zum Beispiel die Organisa­tion der eigenen Klassenfahrt, oder „Azubis im Klassenzimmer“, die den Schülerinnen und Schüler den Ablauf der Ausbildung im Betrieb zeigen, sind ebenfalls vorgesehen. Feste Kon­taktpersonen sowohl bei Schmetter­ling- Reisen wie in der Gräfenberger Mittelschule, stellen die Vermittlung sicher.
Initiator dieser Vereinbarung war Franz Hajak vom bfz Bamberg-Forch­heim, der als Berater für beide Seiten fungierte und bei der Vertragsgestal­tung mitgewirkt hat. Sein Projekt „Progress“, das in den letzten Jahren bei der Kooperation von Unternehmen und Schule in der Region federführend war, wird vom Bundesmi­nisterium für Bildung und Forschung und vom Euro­päischen Sozialfonds geför­dert.
So konnten, wie Hajak berichtet, in den letzten Jahren mehr als 50 neue Ausbildungsplätze und mehrere Partnerschaften realisiert werden.
Das möchte sich nun auch der Familienbetrieb Schmetterling in Ge­schwand zunutze machen, um auf diese Weise zu qua­lifizierten Nachwuchskräf­ten zu kommen. Willi Mül­­ler, Geschäftsführer und Inhaber des Reise- und Ver­kehrslogistik- Unterneh­mens, erläuterte ausführ­lich, dass das ständig wach­sende Unternehmen den Bedarf an solchen Kräften derzeit auf dem heimi­schen Markt nicht decken könne.

Nur Vorteile erwartet

Deshalb sei der „Pakt“ geschlossen worden, von dem sich beide Vertrags­partner nur Vorteile er­warten würden. Die Geschäftsführer­innen Daniela Singer, Anja Müller-Eckert, und Geschäftsführer Bern­hard Jüttner sowie Schulrektor Uwe Gruszka setzten ihre Unterschriften unter den vorerst befristeten Ver­trag, der bei Erfolg verlängert wer­den soll.
rd
 
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